Ökologische Holzheizungen

Holzpelletheizungen zählen zu den modernen, nachhaltigen Heiztechniken. Setzen Sie den Schritt in die Zukunft, heizen Sie mit moderner Heiztechnologie, die Ihnen zeitgemäßen Komfort bietet.

Wir zeigen Ihnen nun im Überblick, wie die verschiedenen Öfen und Lagervorrichtungen aufgebaut sind und wie sie gehandhabt werden.

Pelletkessel

Pelettkessel sind Heizanlagen, die zentral in den Kellern oder Heizräumen aufgestellt werden. Sie stehen dem Heizkomfort einer konventionellen Öl- oder Gasheizung nicht nach und sind effizient und umweltfreundlich. Für Pelletheizungen erhalten Sie in Deutschland hohe Förderzuschüsse.

Das SIZ hat sich für eine Partnerschaft mit Westfeuer entschieden, einem innovativen Entwickler und Hersteller von hochwertigen Holzheizanlagen in Nordrhein-Westfalen. Deren Pelletskessel (15, 25 und 35 KW) zeichnen sich durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aus. Die Kessel verfügen über eine bequeme Ascheentnahme, sind einfach zu  bedienen und benötigen einen geringen Serviceaufwand. Neben einem hohen Wirkungsgrad ermöglicht ihr geringes Gewicht einen leichten Transport in den Keller. Sie arbeiten nahezu geräuschlos.

Holzpellet-Kaminöfen

Sie können auch einen bestimmten Raum im Haus mit Holzpellets heizen. Für diesen Zweck werden besondere Kaminöfen angefertigt, wie der Pueblo Aqua von Westfeuer.

Der Unterschied zu konventionellen Kaminöfen liegt darin, dass sie einen Vorratsbehälter haben, den sie nicht mehr alle zwei Stunden, sondern – je nach Modell – erst nach 70 Stunden befüllen müssen. Die Nacht ist schließlich zum Entspannen dar.

Pelletöfen verbreiten die gleiche Behaglichkeit wie Kaminöfen. Mit ihrem Design sind die Modelle das Schmuckstück jedes Wohnzimmers. Auch in der Handhabung sind Holzpellets ein idealer Brennstoff. Sie werden in Säcken geliefert, die leicht zu tragen sind und damit einfach in den Ofen gefüllt werden können.

Holzpellet-Kaminöfen lassen sich in bestehende Heizsysteme einbinden und sind somit eine ideale Zusatzheizung oder, bei kleineren Wohnungen eine vollwertige Zentralheizung.
So kommen sie dem Ziel Passivhaus oder 3-Liter Haus ein gutes Stück näher.

Lagerung von Pelletslogo_abs

Für die Lagerung im Haus verwenden wir Silos der Firma A.B.S. Die Lagerbehälter werden in Einzelteilen geliefert, und können in jedem Raum eingebracht und aufgestellt werden. Die Lagebehälter sind in der Höhe verstellbar und passen sich somit an die Raumhöhe an. Seitenteile und Deckel bestehen aus einem flexiblen Gewebe. Die Stahlrahmen haben einen konischen Boden, und eine speziell entwickelte Behälteraustragung sorgt für eine optimale und sichere Pellets-Förderung. Förderschnecken –  oder optional Sauggebläse – gewährleisten den Anschluss an nahezu jede Heizung.

Wie groß muss der Keller sein?

Ein Einfamilienhaus mit 150 m² beheizter Wohnfläche hat in etwa einen Mengenbedarf von 4 – 6 Tonnen Holzpellets pro Jahr. Die entspricht einem Raumbedarf von ca. 9 m³. Aus Vorratsgründen sollte der Lagerraum den 1,0 bis 1,5-fachen Jahresbedarf fassen können.

Daraus ergibt sich: Der Raumbedarf nicht größer als für einen Öllagerraum.

Hackschnitzel als Alternativen zu Pellets

Hackschnitzel werden aus Säge-und Verarbeitungsrestholz, Waldrestholz und Pflegeholz sowie aus unbehandelten Produktionsresten hergestellt. Für ihre Herstellung wird in der Regel nicht in den Baumbestand eingegriffen.

Der Energiegehalt liegt je nach Feuchtigkeitsgrad zwischen 2 und 4,9 kWh je kg. Hackschnitzel werden nach der Önorm M7133 in verschiedene Qualitäten klassifiziert.
Die Herstellung von Hackschnitzeln aus Holz erfolgt meist direkt im Wald. Das Holz wird ohne großen Transportaufwand in Schredderern bzw. Häckslern zerkleinert und kann – in Abhängigkeit von dem Feuchtegrad -direkt in das jeweilige Brennstofflager transportiert werden. Der Aufwand für Transport und Logistik sind gering.

Hackschnitzelheizungen sind ab einer Kapazität ab 25 KW interessant – insbesondere dann, wenn Sie über eigene Waldflächen verfügen und den Brennstoff von der Natur geschenkt bekommen. Doch auch wenn Sie keinen eigenen Wald besitzen, ist die Versorgung mit Hackschnitzeln in Deutschland flächendeckend zu guten Konditionen sichergestellt.

Für die Lagerung wird ein größerer und belüfteter Lagerraum benötigt, der in loser Schüttung befüllt werden kann und möglichst nahe am Aufstellungsort der Heizung liegen sollte.

Ein Rohstoff, der nachwächst

Die Entscheidung mit Holz zu heizen führt zu einem Recycling-Gleichgewicht mit der Natur. Holz erzeugt während seines Wachstums schon den Sauerstoff, den es später beim Verbrennen wieder verbraucht. Mit dem Verbrennen bleibt die Energiebilanz im Gleichgewicht.